Peter Flierl

Peter Flierl. Architekt

 

2011

102 Seiten
Mit zahlreichen Abbildungen.
18 x 25 cm, Hardcover


ISBN 978-3-935053-30-3

19,80 Euro

 

 

Peter Flierl, Jahrgang 1929, hat an der Hochschule für bildende Künste in Berlin-Charlottenburg Architektur studiert und wurde kurz vor seinem Examen exmatrikuliert. Gemeinsam mit anderen Studenten und Professoren hatte er gegen den Generalvertrag protestiert und sich für den Friedensvertrag eingesetzt.

 

Sein Examen holte Flierl in Ost-Berlin nach, in Berlin-Weißensee an der Kunsthochschule, und geriet dort schon bald in die ideologischen Auseinandersetzungen um Tradition und Formalismus. Nur im Industriebau – so schien es ihm damals – könne man dem Beruf des Architekten noch unbehelligt nachgehen. Bis 1975 arbeitete Peter Flierl im volkseigenen Betrieb IPRO (Industrieprojektierung) und entwarf dort zahlreiche Industriebetriebe.

 

Mitte der siebziger Jahre wechselte er in den Kulturbereich: Denkmalanlage Marx-Engels-Forum auf dem Alexanderplatz, Rekonstruktion und Umbau der Kammerspiele und des Deutschen Theaters, Auf- und Umbau des Neuen Museums, Denkmalanlage Bertolt Brecht vor dem Berliner Ensemble.

 

In dem Buch sind viele seiner Projekte dokumentiert. Im Text erzählt Peter Flierl Anekdoten, gibt Einblicke in die weitgehend unbekannte Struktur von Projektierungsbetrieben für den Industriebau in der DDR und spricht von seiner Hoffnung auf die sanfte Gewalt der Vernunft.